[Rezension] Und dann kam Mr Willow – von Anna Saalbach

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Inhalt:
Mirka reist mit ihrem Schatz Ruben nach London, wo sie fest mit einem Heiratsantrag seinerseits rechnet. Doch beim romantischen Dinner offenbart er ihr etwas anderes als seine Gefühle: nämlich dass er verlobt ist und mit einer anderen Frau ein Baby erwartet. Nicht unbedingt das, was Mikro erwartet hatte und als sie verzweifelt auf einer Parkbank sitzt, trifft sie auf den Streuner Mr. Willow. Sie schmuggelt den Hund zurück in die Heimat, wo sie beginnt, ihr komplettes Leben umzukrempeln. Ihr Beruf macht sie nicht mehr glücklich, eine neue Wohnung muss her und – wenn es nach ihrem Mr. Willow geht, dann muss auch ein neuer Mann her. Zu dumm nur dass der passende Kandidat sie für eine Starterin hält.

Meine Meinung:
Ich finde das immer ein bisschen schwierig mit diesen Tieren in Geschichten. Ich vergleiche sie dann mit meinen, besonders mit meinem Hund und dann weiss ich nicht, ob ich die Geschichte gut finde. Aber dieser putzige Hund auf dem Cover hat mich einfach angesprochen und ich musste das Buch lesen. Es ist eine schöne Geschichte über eine Frau auf der Suche nach sich selbst, die dabei Hilfe von vier Pfoten bekommt. Das habe ich einfach nur herzerwärmend gefunden, besonders weil mein kleiner Hund auch oft in schweren Situationen meine grosse Stütze und die Freude im Leben war. Deswegen habe ich das Buch auch relativ rasch beendet. Insgesamt ist die Story jetzt nicht weltbewegend oder berauschend und auch der Schreibstil muss nicht extra erwähnt werden. Mich hat das Buch gut unterhalten, auch wenn ich es irgendwie schade fand, dass viele der Pläne der Protagonistin nicht wirklich aufgegangen sind. mir hat gerade bei ihrer beruflichen Neuorientierung das Herzblut gefehlt, der Schweiss, das Suchen nach Ideen und allgemein diese unglaubliche Energie, die ich selbst gespürt habe oder immer noch spüre, seit ich dabei bin, mich beruflich neu auszurichten. Ansonsten fand ich den Hund wirklich süss als Protagonist und gerade jetzt wo mir mein eigener Kleiner immer so schön Gesellschaft leistet, ist es besonders cool, auch mal über die Erfahrungen anderer mit Hund zu lesen. Ich für meinen Teil würde dieses kleine Ding auf jeden Fall niemals missen wollen. Auch jetzt schaut er mir beim Tippen zu und mein Leben wäre ganz schön einsam ohne ihn.


Meine Empfehlung:
Das Buch ist ein Chicklit-Roman, der nicht allzu viele Ansprüche an seinen Leser stellt. Es eignet sich gut vor dem Schlafengehen, aber besonders Freude haben werden an dieser warmherzigen Geschichte alle Hundehalter und Freunde von Hunden. Das Buch ist auch super für in die Handtasche, für Unterwegs und überall wo man einfach lesen sollte.


Mein Highlight:
Das war die Geschichte rund um die Vermieter von Mirkas erster Wohnung. Sie sind ein sympathisches älteres Pärchen, es gibt einige Missverständnisse mit ihnen und alles in allem sind sie zwar nur Nebencharaktere aber eben von der Sorte, die eine Geschichte so richtig aufzuwerten vermögen.


Das Cover:
Hier fand ich die frühlingshaften Farben so schön, besonders aber ins Auge gestochen ist mir der kleine Hund, der so eine schöne Farbe hat und dessen Ohren so lebensfroh im Wind wackeln. Man muss ihn einfach ins Herz schliessen und ich fand das Cover wirklich schön seinetwegen. Aus diesem Grund würde ich das Buch auch in der Buchhandlung sofort wieder in die Hand nehmen.


Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Das Buch stammt aus meinem Lieblingsverlag. Keine Frage also, dass es zu meiner Sammlung kommt und ich es behalten werde. Es ist ausserdem sowieso viel zu süss, um es wegzugeben. Vielleicht möchte ja irgendwer irgendwann das Buch ausleihen, aber bis dahin wandert es ins Regal.


Die Autorin:
Anna Saalbach ist das Pseudonym der Autorin Antje Szillat. Erst nach der Geburt ihres ersten Sohnes begann sie mit dem Schreiben und probierte sich in verschiedenen Genres aus. Zuvor arbeitete sie viele Jahre als Zentraleinkäuferin eines grossen Unternehmens.


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