[Rezension] The Legend of Port Pine – von Evelyn Boyd

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Inhalt:
Caitlin kommt von London nach New England, um das Erbe ihrer viel zu früh verstorbenen Tante anzutreten. Sie landet in einem verschrobenen Küstenort, wo anscheinend das grösste Vermächtnis von Tante Megan ein altes Karussell zu sein scheint. Gemeinsam mit Alan macht sie sich daran, dieses weiter zu restaurieren, doch es scheint einige Kräfte zu geben, die genau das verhindern wollen. Die ganze Expedition entpuppt sich als gefährlich und unheimlich.

Meine Meinung:
Ich habe dieses eBook erst nicht richtig anfangen wollen, da das Cover mich einiges weniger angesprochen hat als die Beschreibung des Buches. Zudem war ich mal wieder in einer Phase, wo ich so viele Stunden am PC verbracht habe, dass ich auf eBooks einfach keine Lust mehr hatte. Nichts desto trotz habe ich mich schliesslich drangesetzt und das auch keine Sekunde bereut. Während ich mich am Anfang dazu ein wenig überwinden musste, reichte schon der Prolog, um mitten in die Geschichte gerissen zu werden. Eine Weile lang war Caitlin für mich nicht richtig greifbar und ich bin mir auch nicht sicher, ob ihr Handeln für eine achtzehnjährige wirklich typisch anzusehen ist. Sie ist irgendwie sehr überlegt und vernünftig, sodass ich sie ohne Kenntnis ihres Alters eher bitte zwanzig angesiedelt hätte. Ausserdem hat sie lange Zeit nicht allzu viele Charakterzüge, die sie zu einem ernstzunehmenden Menschen formen. Das hat es mir nicht ganz so leicht gemacht, mich in sie hineinzuversetzen. Schöner fand ich einige der Nebencharaktere und auch die Beschreibungen der Orte, die wirklich gut gelungen sind. Insgesamt hätte es wohl mehr Sinn gemacht, wenn die Protagonistin ein wenig älter gewesen wäre, da sie wichtige Entscheidungen zu treffen hat, die ich mit 18 einfach verfrüht finde. Ich wurde von dem Buch aber von A bis Z gut unterhalten und was will man schliesslich mehr? Was ich wiederum nicht allzu herausragend fand, sind die Dialoge, die mir sehr simpel und umgangssprachlich erscheinen, was aber nicht unbedingt daran liegen muss, dass die Protagonistin so jung ist. Das Buch hat circa 171 Buchseiten, was nicht mega viel ist und was auch ganz gut passt, um sich unterhalten zu lassen, ohne dass die Schwächen Überhand nehmen.

 

Meine Empfehlung:
Wir haben hier einen ganz speziellen Roman mit einer grossen Legende im Hintergrund, ein wenig Mystik aber natürlich auch ein wenig Liebe und ein wenig Drama. Wer diese Mischung mag, ist hier nicht falsch, denn das Buch unterhält und ist ein guter Zeitvertrieb, ohne den Anspruch zu stellen, mehr sein zu wollen.

 

Mein Highlight:
Das ist tatsächlich die Legende, um die die ganze Geschichte angesiedelt ist. Sie macht all die Vorfälle irgendwie ein bisschen unerklärlicher und unheimlicher und unterhält gleichzeitig den Leser, der immer mal wieder auf falsche Fährten geführt wird. Schon sehr früh wird die Stimmung ein wenig unheimlich, was den Leser dazu bringt, immer weiter zu lesen.

 

Das Cover:
Nicht meins, wirklich nicht. Die Frau ist mir nicht allzu sympathisch und das Grün gefällt mir auch nicht besonders. Die Schrift ist schön, das Paar wirkt aber sehr zufällig reingesetzt. Aus diesem Grund hätte ich irgendwie nicht wirklich danach gegriffen und habe ich auch eine Weile nicht mit dem Lesen begonnen. Schlussendlich kann das Cover aber täuschen und das Buch war damit gar nicht so übel.

 

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Ein bisschen gar nix, da es sich um ein eBook auf meinem Handy handelt. Wahrscheinlich würde ich das Buch aber eher weiterverschenken als tatsächlich behalten, da es mich wie gesagt nicht auf ganzer Linie überzeugen konnte.

 

Die Autorin:
Evelyn Boyd begeisterte sich schon immer für coole Waldgeister, dunkle Vampire und einsame Werwölfe. Bereits als Kind las sie alles, was sie dazu in die Hände bekommen konnte. Bevor sie allerdings anfing ihre eigenen Geschichten aufs Papier zu zaubern, studierte sie Medizin. Ihr Debütroman „Herz aus Stein?“ erschien im Sommer 2009. Evelyn Boyd schreibt Jugendbücher, Kriminalromane, Romantasy und Hörspielskripte.

 

 

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