[Rezension] Oje, ich wachse

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Inhalt:
Oje, ich wachse beschäftigt sich mit den ersten vierzehn Monaten im Leben eines Babys. Darin kommen acht grosse Sprünge in der mentalen Entwicklung vor, die Eltern vor eine grosse Herausforderung stellen können. Wie man damit umgehen kann, damit beschäftigt sich dieses Buch. Es ist sehr anschaulich erklärt und mit Grafiken bebildert. Für jede Phase kann man eigene Notizen machen.

Meine Meinung:
Ich habe euch wirklich lange mit Erziehungsratgebern und ähnlichem verschont. Ehrlich gesagt hatte ich bisher auch wenig Lust, sowas zu lesen, da es einfach irgendwie unrealistisch ist, wenn man mit den Tücken der Schwangerschaft beschäftigt ist, irgendetwas erziehen zu wollen. Noch immer ist es ein wenig surreal für mich, bald Mama zu sein, aber diesen Ratgeber habe ich von meiner liebsten Mama-Freundin bekommen, die ihn selbst sehr gut fand. Ich denke wenn das Kind erst da ist, wird man automatisch noch mehr solche Sachen lesen wollen, aber im inzwischen achten Monat fand ich es dann doch langsam an der Zeit und war nach den ersten Seiten auch schon mitten im Buch drin. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Ratgeber so spannend und lehrreich sein könnte, geschweige denn so fesselnd wie dieses Buch. Ich fand besonders die dazugehörigen Grafiken toll und informativ, sowie die Möglichkeit, sich eigene Notizen zu machen oder anzukreuzen, was das eigene Kind in welchem Entwicklungsschub alles gelernt hat. So kann man später wirklich authentisch darüber berichten, wenn das Kind Fragen hat. Zu schnell gehen Erinnerungen sonst vergessen und dem will dieses Buch vorbeugen. Die kurzen Kapitel und die Statements von Eltern finde ich ebenfalls besonders toll, da sie das Ganze auflockern und man denkt immer wieder ‚nur noch ein Abschnitt‘. Ich habe beim lesen wirklich viel gelernt und werde das Buch auf jeden Fall wieder hervor nehmen, wenn das Kind erst da ist. Dann werde ich sicher noch mehr Bezug finden zum aktuellen Kapitel und daraus noch mehr profitieren können.


Meine Empfehlung:
Dieses Buch beginnt bei Tag eins. Es lohnt sich also, das Buch schon vor der Geburt zu haben und auch die ersten Kapitel zu lesen, bevor alles losgeht. Danach kann man nämlich chronologisch alles notieren. Es ist wirklich für jede Sorte von Eltern geeignet, da alle Babys dieselben Entwicklungsschritte durchmachen, nur in anderer Ausprägung. Das Buch ist auch für Lesemuffel aufgebaut, sodass man nicht viel Text auf einmal hat.


Mein Highlight:
Das war das ‚Mitmachen‘, was dieses Buch anbietet. Ich freue mich jetzt schon darauf, im Buch die einzelnen Entwicklungsschritte anzukreuzen und dann eigene Notizen dazu einzufügen. Eines Tages kann ich das Buch meinem Kind zeigen und bin mir sicher, dass das eine schöne Sache ist. Meine Mama hat ‚Taschenkalender‘ geführt in denen sie unsere Fortschritte aufgeschrieben hat. Das habe ich mit über zwanzig zufällig erfahren und war davon völlig begeistert.


Das Cover:
Das Buch ist auf den ersten Blick als Ratgeber zu erkennen. Das ist aber nicht unbedingt schlecht, denn auch für einen Ratgeber ist das Buch total schön gestaltet, die Kinderfüsschen zeigen sofort das Thema und die Farben sind unaufdringlich. Das Buch ist trotzdem hübsch anzusehen ohne dass es mit einem Roman verwechselt werden kann.


Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Ich denke das habe ich schon angedeutet: Ich werde es behalten und warten, bis ich die ersten Sachen eintragen darf. Wahrscheinlich lese ich jedes Kapitel noch einmal, wenn es dann bei mir soweit ist. Ansonsten werde ich es anderen werdenden Mamis weiterempfehlen, weil es wirklich spannend ist.


Die Autoren:
Das niederländische Autorenduo bringt Vorkenntnisse in Psychologie, Biologie und Anthropologie mit. Sie beschäftigen sich schon lange mit der frühkindlichen Entwicklung und haben auch einen Ratgeber herausgebracht, der Mamas und Papas durch die Schwangerschaft begleiten soll.


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