[Rezension] Nacht über Miami – von Amanda Frost

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Inhalt:
Ginger, die Cousine von Ryan, den wir bereits aus Band 2 der Dreams-Reihe kennen, ist eine begeisterte Autorennfahrerin und ist zudem in dem was sie tut auch noch richtig gut. Klar, dass es ihr nicht leicht fällt, den Platz mit dem neuen Teamkollegen Nick zu teilen. Dieser hat soeben einen spektakulären Gerichtsprozess gegen seine Ex-Frau verloren und hat nun allgemein den Ruf eines gewalttätigen Ehemannes. Dass ausgerechnet Ryan Frau Samantha dann auch noch die Anwältin war, die ihn vor Gericht vorgeführt hat, verbessert seine Laune nicht unbedingt. Dass ihm Ginger nicht mehr aus dem Kopf geht ist nur ein weiteres seiner Probleme, schliesslich ist sie vergeben, glücklich und hat sogar soeben einen Heiratsantrag bekommen. Alles in allem also nicht die besten Voraussetzungen für zwei Menschen, zwischen denen die Funken sprühen.

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch wie immer sehnsuchtsvoll erwartet. Während mir beim letzten Mal Samantha und Ryan nicht 100% sympathisch gewesen sind, habe ich mich diesmal gefreut, sie wiederzusehen, genau so wie Oliver und Sophie. Nun ich war sofort eins mit Ginger. Sie hat so viel von mir, sogar die roten Haare haben wir gemeinsam und so war es klar, dass wir uns gleich sympathisch waren. Nick, nun Nick fand ich schon in Band zwei doof. Dass ich ihn anfing zu mögen, hat echt ewig gedauert, da sein Ruf doch ziemlich kaputt gegangen ist. Allerdings muss ich sagen dass das die Autorin geschickt gemacht hat und auch die andere Seite gezeigt hat. Das hätte ich so nicht erwartet, fand ich aber nicht eben schlecht. Sie hat die ganze Story ja bereits als Cliffhanger angedeutet, weshalb ich dieses Buch nun echt fast aufgefressen habe. Zudem hatte ich gerade einen kleine Unfall und konnte nicht arbeiten, also perfektes Timing. Ich hätte nur eine kleine Änderung eingefügt: Mich hat es total traurig gemacht, dass Ginger einen anderen Mann brauchte um zu bemerken, dass in ihrer Beziehung etwas nicht stimmt. Man merkt auch als Leser, dass dies so ist, aber irgendwie fand ich es schade, weil es ihr perfektes Image ein wenig kaputt macht. Allerdings habe ich ja ganz zu Anfang über die zu perfekten Charaktere der Autorin geschrieben und ich muss sagen, sie werden jedes Mal menschlicher und damit liebenswerter. Das Buch ist wieder rundum gelungen. Und irgendwie konnte ich Ginger auch ganz gut verstehen. 

Mein Highlight:
Das war für mich Ginger. Sie ist mir so ähnlich und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen, dass sie einfach einer meiner liebsten Buchcharaktere von 2016 bleiben wird. Wir haben nicht nur die roten Haare gemeinsam. 

Meine Empfehlung:
Lest dieses Buch Mädels. Es ist wieder ein richtiges Frauenbuch geworden, das in die tollsten Städte der USA entführt und es macht einfach richtig Spass, es zu lesen. Ein knackiger Millionär kommt ebenfalls vor, für all diejenigen, denen das wichtig ist 🙂

Das Cover:
Amanda Frost hat definitiv eine tolle Coverdesignerin zur Hand. Die Reihe wird feurig und stimmig abgeschlossen und es passt wie immer toll zum Inhalt und macht sofort Lust, nach dem Buch zu greifen und es zu lesen und danach ewig im Regal zu behalten.

Was passiert jetzt mit meinem Exemplar?
Das bleibt schön im Regal, mit Ausnahme der Frauen aus meiner Familie, die das wohl ausgeliehen bekommen. Schliesslich habe ich wieder einmal eine wundervolle Widmung bekommen, besser geht also nicht.

Die Autorin:
Wer Amanda Frost noch nicht kennt, ist selber schuld. Dies ist ihr neuntes Buch (übrigens seit 2013, grosser Respekt vor dieser Leistung), und ein jedes davon hat ihre Fans ebenso wie mich einfach umgehauen.

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