Optimismus

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Mit Optimismus ins neue Jahr

Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen. (Konfuzius)

Es fällt manchmal schwer, das Positive sehen zu können. Jammern ist um so vieles einfacher. Wir neigen dazu, alles schlecht zu reden, tiefzustapeln und es ist große Mode, den sogenannten Wurm im Apfel unbedingt finden zu wollen.

Jedes Jahr treffen das Alte und das Neue Jahr aufeinander. Das alte ist schwer beladen und total erschöpft von den vielen Dingen, die passiert sind. Terroranschläge, Unfälle, Naturkatastrophen, Krankheiten.

„Pass auf“, sagt es zum Neuen Jahr. „Es wir schlimm werden. Eine Katastrophe nach der anderen. Ich bin so froh, dass ich diese Welt verlassen kann.“

„Ach was.“ Das Neue Jahr ist jung, voll Freude und Optimismus. „Es gibt so viel Schönes auf dieser Welt: die Wärme der Sonne, Freundschaft, zueinander halten, Liebe, Hoffnung und wunderbare Erlebnisse. Ich lasse mir von dir das Leben nicht vermiesen!“

Und das ist gut so. Jedes Jahr beginnen wir neu, vielleicht mit Vorsätzen, einem gemeinsamen Fest und dem Optimismus, dass dieses Jahr wunderschön werden wird. Es ist wichtig, dass wir uns immer wieder eine neue Chance geben, dass wir uns nicht fallen lassen. Auch wenn wir nicht alle Vorsätze erfüllen –  in diesem Augenblick geben sie uns Freude und Hoffnung.

Optimismus ist etwas Schönes und viel öfter als wir denken, haben wir selbst es in der Hand, positiv an die Dinge heranzugehen.

In meinem Roman „Zwei Seelen für immer“ vermisst Michael seine Freundin seit elf Jahren. Und dennoch ist da dieser Funke in ihm, der ihn leitet. Er glaubt fest an ein Wiedersehen.

Seine Gedanken  habe ich euch aufgeschrieben:

In mir da war immer dieses unbestimmte Gefühl, dass Ulla noch lebt. Meine große Liebe, die nach ihrer Abiturfeier einfach so verschwand. Sie war unauffindbar, obwohl sich die Polizei alle Mühe gab.  Jetzt – über elf Jahre später, habe ich einen Privatdetektiv engagiert. Meine Brüder halten mich für verrückt, aber ich muss Klarheit haben. Entweder, sie ist tot und ich kann endlich abschließen. Doch ich glaube es einfach nicht.

Der Detektiv hat Erfolg und findet sie.  Auf Sylt.

Ich fahre hin, sehe sie und weiß sofort, das ist Ulla. Aber sie erkennt mich nicht. Angeblich lebt sie schon über vier Jahre hier – in einer Anstalt für Geisteskranke. Denn sie hat ihre Erinnerungen verloren.  Außerdem hat sie Panikattacken. Und sie nennt sich Simone.

Sie behandelt mich wie einen Fremden, schlimmer noch. Als sie mich das erste Mal sieht, läuft sie davon.  Und dennoch zieht es mich wie ein Magnet zu ihr. Meine Seele gehört ihr. Und mein Herz konnte sie niemals loslassen.

Ich muss herausfinden, ob auch ihre Seele mich wiedererkennt. Ob wir eine Chance haben zusammen Licht in ihre Erinnerungen zu bringen. Ich weiß, dass es gelingen muss.  Denn uns verbindet das Stärkste was es gibt, ein Band zwischen zwei Seelen, das hält ewig.

Ob Michael seine große Liebe wiederfinden wird? Wer weiß, aber sein Optimismus trägt ihn und gibt ihm Hoffnung.

Ich wünsche euch, dass ihr mit Freude ins Neue Jahr geht! Mögen positive Gedanken euch leiten, denn eine optimistische Einstellung schadet niemanden, bringt aber unendlich viel Sonne in das eigene Leben und auch das der anderen.

Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können. (Theodor Fontane)

Die Autorin: Lotte R. Wöss (eigentlich Reingard Liselotte Wöß) Geboren in Graz (Österreich), lebt nun in Vorarlberg, verheiratet, drei erwachsene Kinder. Sie kritzelte und dichtete schon als Kind, schrieb später Artikel und Gedichte für kleine Zeitungen. Viele Anregungen erhält sie aus dem täglichen Leben, denn hauptsächlich beschäftigt sie sich mit Menschen und deren Gefühlen. Sie gehört zu den „wilden „Drauflosschreibern“, das heißt die Geschichten entstehen während des Schreibens. Über mich: Am liebsten schreibe ich Liebesgeschichten – Gefühle sind meine Welt. Vor allem fasziniert mich, die Entwicklung, die ein Mensch nehmen kann, die Möglichkeit an sich selbst zu arbeiten und einen Reifeprozess durchzumachen, der meistens das gesamte Leben in Anspruch nimmt. Mehr über die Autorin auf ihrer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/lotteRwoess/?fref=ts

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