Mein Nanowrimo-Rückblick

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Ich habe dieses Mal zwei Nano-Rückblicke geschrieben. Einen kurz vor Ende des Monats und einen erst im Dezember. Da dann der Adventskalender lief und ich diese wunderschöne Sache keineswegs mit irgendwelchen anderen Posts durchbrechen wollte, erscheint nun hier mein vollständiger Beitrag.

Teil 1:
So, nun ist er so gut wie rum, dieser November. Was nicht mehr zu retten ist bleibt nicht mehr zu retten. Ich weiss, das klingt ein bisschen negativ angehaucht, ist aber schlussendlich einfach ein Fakt, der sich nicht ändern lässt. Mir erscheint es, als wäre dieser November ruckzuck durchgewesen und hätte sich gleichzeitig ewig in die Länge gezogen.

Zu Anfang war der Nano für mich ein riesiger Erfolg. Ich habe jeweils über Mittag ein wenig Pause im Bett gemacht, da ich ja bekanntlich zum Schonen verdonnert wurde. Mit dem Laptop zusammen hat sich das plötzlich gar nicht mehr so schlimm angefühlt. Nun und dann gings dennoch irgendwie nicht weiter. Das mit den Pausen habe ich schnell wieder vergessen, bald irgendwie komplett weggelassen. Und genau so wie ich das langsam aus den Augen verloren habe, habe ich auch das Schreiben aus den Augen verloren.

Abends zu schreiben war für mich nie ein Thema – ich bin dann einfach zu kaputt und müde. Deswegen gab es dann irgendwann Tage, an denen ich gar nicht geschrieben habe – für mich fast schlimmer als geschrieben zu haben und dabei einfach nicht genug Worte gefunden zu haben.

Ausserdem habe ich schmerzhaft bemerken müssen wie es ist, mehrere Projekte offen zu haben. Mein zweiter Band von Princess Reality hat sich plötzlich aus der Schublade gemeldet – mit der Bitte endlich fertiggestellt zu werden. Gesagt getan, ich habe also noch daran rumkorrigiert und mich gefreut, wenn das Buch dann bald fertig sein wird. Das Buch, welches ich September/Oktober geschrieben habe wollte ebenfalls noch vollendet und korrigiert werden und so hat meine Produktivität unter all dem doch recht gelitten. Insgesamt würde ich also den Nanowrimo nicht als gänzlich erfolgreich bezeichnen aber muss um ein gewisses Verständnis anhand der Umstände bitten! Ich hoffe auf jeden Fall, dass ihr 2018 so einiges Neues von mir zu Lesen bekommen werdet. Aber auch hier muss ich mich wieder ein wenig selbst bremsen – immerhin steht nicht nur die Ankunft unseres Babys an, sondern auch der weitere Aufbau meiner Selbständigkeit, an dem ich dieses Jahr besonders fleissig gearbeitet habe.

Teil 2: 
Ich habe tatsächlich knapp 30’000 Worte erreicht im November. Da ich eigentlich krankgeschrieben war, hätte ich mir mehr davon erhofft. Es war jedoch so, dass ich noch meinen letzten Arbeitstag vor der Babypause, ein grosser Weihnachtsmarkt geplant habe. Zudem hing ich noch ein wenig fest mit meinem letzten Roman, den ich per Ende Oktober nur zu etwa 95% fertig geschafft habe. Dann hat mich plötzlich das Coverdesign-Fieber gepackt und ich habe nicht nur ziemlich viele Auftragsarbeiten, sondern auch die Cover für meine neue Buchreihe gestaltet. Also hat sich dennoch alles ums Thema Buch gedreht.

Ich war noch bei einer schönen Buch-Party dabei, der We <3 Series Party. Das hat mir viel Freude bereitet und so konnte ich auch dieser Sache nicht böse sein, dass sie meine Zeit geraubt hat. Zumal ich dabei eine neue, schöne Buchreihe kennengelernt habe (Die Rezension dazu ist gestern erschienen).

Ich war auch noch Teil einer Blogtour, die eigentlich im September hätte stattfinden sollen – dazu werde ich mich in einem separaten Post noch äussern. Die Arbeit daran und besonders der Ärger haben mich ebenfalls meine Schreibziele aus den Augen verlieren lassen.

Ich weiss, alles nur Ausreden! Nun, im nächsten Jahr klappt es vielleicht besser und was ich sagen kann ist: Ich war nicht untätig. Es ist mir nicht gelungen, nur an einem Projekt zu bleiben, aber ich habe verschiedene Bereiche vorantreiben können und deswegen einige News im neuen Jahr für euch bereit. Ich freue mich schon – und ihr?

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